Die Eifel handelt aus einer Position der Stärke

Die Herausforderungen sind bekannt. Entscheidend ist, dass die Eifel ihnen nicht aus einer Krisensituation heraus begegnet. Die Region verfügt über die Voraussetzungen, um die Tourismusstrategie EIFEL 25plus gemeinsam umzusetzen.

Fachkräftemangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und steigender Wettbewerbsdruck prägen die Diskussionen vielerorts. Die Eifel blickt dennoch mit Zuversicht auf die kommenden Jahre. Denn die Region verfügt bereits heute über wichtige Voraussetzungen für ihre weitere Entwicklung. Warum die Tourismusstrategie EIFEL 25plus auf einem belastbaren Fundament aufbaut und welche Rolle die Eifel Tourismus GmbH dabei spielt.

4. Markentag im Kloster Steinfeld - 12.13.6. 2025_2

Die wichtigste Erkenntnis der vergangenen Monate lautet: Die Eifel braucht nicht weitere Strategiepapiere, sondern vor allem die konsequente gemeinsame Umsetzung bereits definierter Ziele.

Die Herausforderungen sind bekannt. Fachkräftemangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit werden die Entwicklung der kommenden Jahre prägen. Entscheidend ist deshalb die Frage, mit welchen Voraussetzungen eine Region diese Aufgaben angeht.

Die Eifel verfügt dabei über eine belastbare Ausgangslage.

Die Voraussetzungen sind vorhanden

Ein wesentlicher Ausgangspunkt ist die Marke EIFEL. Sie verfügt über eine hohe Bekanntheit und bietet den Partnern der Region ein gemeinsames Dach für Kommunikation, Kooperation und Positionierung. In einer Zeit, in der Sichtbarkeit zunehmend zum Standortfaktor wird, ist dies ein wichtiger Vorteil für die weitere Entwicklung der Region.

Hinzu kommen die vielfältigen Naturräume der Eifel. Der Nationalpark Eifel, Naturparke sowie die vulkanisch geprägte Landschaft mit Maaren, Basaltformationen und markanten Flusstälern prägen das Profil der Region. Sie bilden die Grundlage für ein touristisches Angebot, das Gäste anzieht und zugleich die Attraktivität des Lebensraums Eifel unterstreicht.

Ebenso bedeutsam sind die Menschen und Organisationen, die die Entwicklung der Region mitgestalten. Die Eifel kann auf engagierte Partner und leistungsfähige Netzwerke bauen. Kommunen, touristische Akteure, Unternehmen, Verbände und zahlreiche Ehrenamtliche arbeiten an gemeinsamen Entwicklungszielen für die Region.

Gemeinsam mehr erreichen

Die Zusammenarbeit innerhalb der Region gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für die kommenden Jahre. Viele Herausforderungen lassen sich heute nicht mehr von einzelnen Akteuren lösen. Umso wichtiger ist die Fähigkeit, Wissen zu teilen, Projekte gemeinsam zu entwickeln und Ressourcen gezielt einzusetzen.

Die Eifel verfügt dafür über funktionierende Strukturen und gewachsene Kooperationen. Sie ermöglichen es, Aufgaben abgestimmt anzugehen und gemeinsame Interessen wirksam zu vertreten. Gerade in Zeiten knapper werdender Mittel gewinnt diese Form der Zusammenarbeit weiter an Bedeutung.

Auch im Tourismus wurde in den vergangenen Jahren eine belastbare Grundlage geschaffen. Qualitätsinitiativen, Infrastrukturprojekte, digitale Angebote und Kooperationen bilden heute die Basis für die weitere Entwicklung. Die Region verfügt damit über Strukturen, auf denen die nächsten Schritte aufbauen können.

Stimmen

Drei Perspektiven auf die Zukunft der Eifel

▶ Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus GmbH Markus Ramers, Landrat Kreis Euskirchen

▶ stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Eifel Tourismus GmbH Julia Gieseking, Landrätin Landkreis Vulkaneifel

▶ stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Eifel Tourismus GmbH Anna Carina Krebs, Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Südeifel

EIFEL 25plus gibt die Richtung vor

Die Tourismusstrategie EIFEL 25plus knüpft an diese Ausgangslage an. Sie beschreibt die Aufgaben, die in den kommenden Jahren Priorität haben. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit, eine klare Aufgabenverteilung innerhalb des touristischen Systems, die Weiterentwicklung digitaler Lösungen, die Sicherung hoher Qualitätsstandards sowie die Steigerung der touristischen Wertschöpfung.

Gleichzeitig bleibt die Lebensqualität der Menschen in der Region ein zentraler Maßstab für alle Entwicklungen. Tourismus wird dabei nicht isoliert betrachtet, sondern als Bestandteil einer nachhaltigen Regionalentwicklung.

Die Strategie schafft Orientierung und einen gemeinsamen Handlungsrahmen. Sie hilft dabei, Prioritäten zu setzen und vorhandene Ressourcen gezielt einzusetzen. Damit liegt eine klare Grundlage für die nächste Phase der Entwicklung vor.